Probleme mit der Prostataknnen Therapiert werden, mit ACTICORE

Was ist eigentlich diese Prostata?

Beckenboden-Fitness
ist keine Frage des Alters

PD Dr. med. Tobias Zellweger

PD Dr. med. Tobias Zellweger


Viele Männer können sich unter dem Begriff „Beckenboden“ nur wenig vorstellen: Diese Muskelgruppe spannt sich wie ein Segel zwischen Schambein und Steißbein und verschließt das Becken gleichsam nach unten. Im Ruhezustand sind diese Muskeln angespannt und der Enddarm und die Harnblase bleiben verschlossen. Willkürlich können wir entweder den hinteren oder den vorderen Teil (oder beides gleichzeitig) entspannen, wodurch sich der Enddarm oder die Harnblase öffnen und entleeren.

Nur wenn Belastung und Belastbarkeit in Balance sind, kann der Beckenboden richtig funktionieren. Nach einer vollständigen operativen Entfernung der Prostata (wegen Krebs) ist es möglich, dass es zu einer

Beeinträchtigung der Schließmuskelfunktion kommt. Nach der Operation kann ein gezieltes Beckenbodentraining dazu beitragen, die Schließmuskelkontrolle zu verbessern und eine eventuelle Urininkontinenz zu reduzieren. Postoperative Koordinationsübungen stimulieren auch das Zusammenspiel von Muskelfasern und Nerven des Beckenbodens, welches wiederum die Erholung der sexuellen Funktion begünstigen kann.

Prof. Dr. med. Thomas M. Kessler

Prof. Dr. Med. Thomas M. Kessler ist Professor an der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich und Leiter der Neuro-Urologie an der Universitätsklinik Balgrist. Nach seiner Dissertation im Jahr 2000 an der Universität Bern erwarb er dort 2010 die Lehrbefähigung als Privatdozent in Urologie an der Medizinischen Fakultät und im Jahr 2017 die Lehrbefähigung in Paraplegiologie, speziell Urologie, an der Medizinischen Fakultät der Universität Zürich.

Ebenfalls 2017 wurde er an der Universität Zürich zum Titularprofessor ernannt, 2018 folgte die Ernennung zum Extraordinarius ad personam für Neuro-Urologie.

Zwischenzeitlich absolvierte er eine Ausbildung zum Facharzt Chirurgie (2001-2002, Spital Sursee und Spital Zofingen), Urologie (2003-2007, Inselspital, Universität Bern), Neuro-Urologie (2004, Universitätsklinik Innsbruck und 2008, National Hospital for Neurology and Neurosurgery, University College London Hospitals NHS Foundation Trust).

Im Expertengespräch erklärt er Art und Funktion des Beckenbodens, welche für die Kontinenz von erheblicher Bedeutung sind. Dabei veranschaulicht er nicht nur den grundsätzlichen Aufbau der Beckenbodenmuskulatur, sondern streicht heraus, dass diese sowohl zum Wasserhalten als auch Wasserlassen unerlässlich ist.

Funktion der Prostata: Was macht die Prostata eigentlich?

Die Prostata, auch Vorsteherdrüse genannt, liegt beim Mann unterhalb der Harnblase und ist in Größe und Form mit einer Kastanie vergleichbar.

Eine wichtige Aufgabe der Prostata ist die Bildung von Sperma, der Samenflüssigkeit, welche Spermien und Sekrete beinhaltet. Außerdem ist sie beteiligt an der Ejakulation und wichtig für den Hormonstoffwechsel des Mannes. Ihre Hauptaufgabe ist dabei die Bildung des Prostatasekrets, welches Samenzellen transportiert. Die Produktion dieses Sekrets beginnt, einhergehend mit dem ersten Samenerguss, mit der Pubertät, in der sich die Prostata zu einem funktionstüchtigen Organ entwickelt.

Das Prostatasekret enthält neben zahlreichen weiteren Stoffen Enzyme, unter anderem das PSA (Prostata-spezifisches Antigen), welches unverzichtbar für die Verflüssigung des Ejakulats ist.

Bei Prostatproblemen geht es auch ihne OP, nämlichmit ACTICORE

Oft ungeahnt bleibt ein Fakt, der die Wichtigkeit der Prostata verdeutlicht: Während in den Hoden nur etwa 5% der Samenflüssigkeit produziert wird, sind Prostata und Spermabläschen (das sind paarige Drüsen, die gemeinsam mit dem Samenleiter innerhalb der Prostata in die Harnröhre münden) Produzenten der übrigen 95%.

Und was hat die Prostata damit zu tun?

Prostavergrößerung können Therapiert werden, mit ACTICORE

Ein Grund für männliche Blasenschwäche kann eine Prostatavergrößerung (verbreitet bei Männern über 50) sein. Für diese Erkrankung sind die Gründe noch nicht eindeutig geklärt. Die Fachwelt vermutet aber einen Zusammenhang mit der nachlassenden Produktion des männlichen Sexualhormons Androgen. Ist die Prostata vergrößert, kann der Urin nicht mehr richtig ablaufen, in der Blase verbleibt häufig Restharn. Zusätzlich übt die vergrößerte Prostata Druck auf die Harnröhre aus, was oft zu ungewolltem [Urinverlust führt.

Darüber hinaus können infolge einer Prostataoperation (die erforderlich sein kann, wenn die Prostata zu groß wird) Verletzungen des Blasen-Schließmuskels auftreten. Auch das kann unbeabsichtigten Harnverlust hervorrufen.

Hier sind ein Gespräch und eine anschließende Untersuchung beim Urologen die ersten Maßnahmen, um Klarheit zu gewinnen. In der Regel wirst du gebeten, deine Toilettengänge zu protokollieren: Dabei wird erfasst, zu welcher Tages- und Nachtzeit du auf Toilette musst und wieviel Urin dabei abgegeben wird. So erhält der Arzt bzw. die Ärztin Aufschluss über die Herkunft der Blasenschwäche und kann die weitere Behandlung einleiten.

Im Rahmen einer solchen Untersuchung sollte auch dein PSA-Wert bestimmt werden, schon um ein Prostatakarzinom - also Prostatakrebs - ausschließen oder früh genug erkennen zu können.

Das Prostata-spezifische Antigen (PSA), welches ausschließlich in der Prostata gebildet wird, wurde 1970 entdeckt, gehört zur Gruppe der Proteine (Eiweiße) und wird von den Prostatadrüsen gebildet. Zusammen mit dem Prostatasekret gelingt es in den Samen, den es nach der Ejakulation verflüssigt. Das PSA wird von allen Männern gebildet.

Da nur Prostatazellen PSA herstellen können, gilt es als Prostata-spezifisch und markiert sein Herkunftsorgan. Somit wird es zum sogenannten Organmarker für die Prostata. Dabei bilden alle Prostatazellen PSA, sowohl ungefährliche als auch tumorös entartete, allerdings bilden Karzinomzellen im Vergleich zu normalen Prostatazellen bis zu zehnmal mehr PSA.

Gängige Krankheiten durch Schwäche der Prostata und deren Folgen

Dieser Umstand macht das das PSA als Tumormarker:
Grundsätzlich gilt ein PSA-Wert über 4 ng/ml als erhöht. Ab diesem Wert sollten weitere Untersuchungen stattfinden, um ein Karzinom auszuschließen oder frühzeitig zu erkennen. In jedem Fall gilt: Je höher der PSA-Wert liegt, desto wahrscheinlicher ist ein Prostatakarzinom.

Bei einer akuten Prostatavergrößerung geht es auch ohne OP, nämlich mit ACTICORE

Dein Retter in allen Lagen – der Beckenboden

Den Beckenboden auch im Alter fit halten mit ACTICORE

Die dritte mögliche Ursache ist die wahrscheinlichste – und lässt sich glücklicherweise am leichtesten beheben: ein schlecht trainierter Beckenboden.

Auf den ersten Blick sind Männer gegenüber Frauen im Vorteil, da der männliche Beckenboden anatomisch anders gestaltet ist und weniger beansprucht wird. Neben einer OP setzen ihm aber auch häufiges Sitzen (Stichwort Schreibtischarbeit), Übergewicht und eine unvorteilhafte Haltung zu.

Scherzhaft könnte man sagen, dass nicht wenige Männer erst nach einer Prostata-Operation erfahren, dass sie überhaupt einen Beckenboden besitzen – und zwar auch erst dann, wenn sich das Wasser nicht mehr so einfach hält. Die Belastungsinkontinenz, welche sich zum Beispiel beim Husten, Tragen von schweren Lasten oder beim Lachen bemerkbar macht, ist eine häufige Folge einer Operation, da ein Teil des inneren Blasenschließmuskels während der Prozedur durchtrennt wird.

Beckenbodentraining für Männer nach einer Prostata OP

Auf einmal wird schnell klar, dass Beckenbodentraining nicht nur für Frauen sinnvoll und wichtig ist. Neben Inkontinenz beugt das Trainingsprogramm für den Beckenboden auch Erektionsstörungen vor und ist somit kaum wegzudenken aus dem Alltag vieler Männer.

Die gute Nachricht ist: Der äußere Blasenschließmuskel kann dem inneren Schließmuskel unter die Arme greifen und ihn in seiner Funktion sogar ersetzen. So lässt sich unfreiwilliger Urinverlust verhindern. Das passiert allerdings nicht von selbst – vielmehr muss die Muskulatur des Beckenbodens trainiert werden – grundsätzlich und im besten Fall bereits vor einer Operation beginnend, um die Funktion des inneren Schließmuskels direkt aufzufangen.

Ein Mann beim Urologen. Prostataprobleme können mit ACTICORE behandelt werden

Ein paar Minuten Training täglich machen dein Leben schöner

Probleme mit der Prostata bei Männern. Mit ACTICORE können diese behoben werden.

Studien belegen, dass sich unkontrollierter Urinabgang (auch und gerade nach einer Operation der Prostata) vollständig beheben lässt. Und das ganz deutlich: Schon wenige Monate nach Beginn des Beckenboden-Trainings haben knapp 90 Prozent der Männer kein Problem mehr mit Inkontinenz, wohingegen nur etwa die Hälfte der Männer mit untrainiertem Beckenboden wieder komplett beschwerdefrei wird.

Wie hängen Prostata und Impotenz beim Mann zusammen?

Doch das ist nicht der einzige Grund dafür, auf deinen Beckenboden zu achten. Denn kontinuierliches Training deines Beckenbodens wirkt auch gegen eine vergrößerte Prostata und verhindert Erektionsstörungen. Und das ist nicht alles: Beckenbodentraining fördert erwiesener Maßen sogar die Durchblutung des Penis. Somit kann regelmäßiges Muskeltraining für den Beckenboden Potenzprobleme verhindern.

Viele Männer greifen hier zu Medikamenten, wo gar keine nötig wären. Mit ACTICORE®1 hilfst du deiner Prostata, dein Sexualleben wieder ganz natürlich in Schwung zu bekommen.

Ultraschall einer Prostata. Akute Probleme können mit ACTICORE behandelt werden

Das Prostata-Training – deine Übungen

Mann mit ACTICORE Seat

Doch was kannst du dort überhaupt trainieren? Grundsätzlich besteht dein Beckenboden aus drei Hauptteilen: dem hinteren und vorderen Beckenbodenteil mit ihren verschiedenen Muskelgruppen sowie der Schwellkörper- und Schließmuskelschicht. Die Hauptfunktionen sind Anspannen, Entspannen und „Gegenhalten“ – so wird verhindert, dass du beim Lachen, Husten, Niesen oder Hüpfen Urin verlierst (die sogenannte „Belastungsinkontinenz“ als eine der verschiedenen Inkontinenzformen). Hier wird deutlich, dass ein Training deiner Beckenbodenmuskulatur die Leistungsfähigkeit und die Funktionen des Beckenbodens signifikant stärken kann. Unabhängig von einer ärztlichen Diagnose ist ein solches Training also in jedem Fall zu empfehlen.

ACTICORE1

ACTICORE1
ACTICORE1 ist ein digitales Home-Trainingsprogramm zur Stärkung deiner Beckenbodenmuskulatur.
10
Minuten pro Tag
Machen deinen
Beckenboden
wieder fit

Kurz und knapp: Die positiven Folgen eines Beckenbodentrainings

  • Die „Harn-Haltefähigkeit“ deines Beckenboden wird erhöht bzw. lässt sich zu einem gewissen Grad wiederherstellen
  • Dein Blasenmuskel wird gestärkt - Training.
  • Du steigerst deine Potenz.
  • Einer leichten Inkontinenz kannst du aktiv etwas entgegensetzen.
  • Durch das Gefühl einer wiedererstarkten Kontrollfähigkeit verbessert sich deine Lebensqualität spürbar.
  • Ein aktiverer Lebensstil ist wieder möglich.
  • Du kannst wieder verstärkt am sozialen Leben teilnehmen.
  • Dadurch bedingt steigert sich häufig das generelle Wohlbefinden.