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Beckenboden bewusst Wahrnehmen: Mit diesen Tricks für Männer klappt es

 

Der Großteil aller Männer hat keine Ahnung, wie sie ihren Beckenboden bewusst wahrnehmen können. Das kann Mann aber mit ein paar ganz einfachen Tricks ganz schnell ändern.

  • Um eine Inkontinenz effektiv zu verhindern, ist eine gesunde Beckenbodenmuskulatur unverzichtbar.
  • Mit ein paar ganz leichten Tricks gelingt es Männern spielend, den Beckenboden wahrzunehmen.
  • Wir erklären, wie es mit der aktiven Wahrnehmung des Beckenbodens klappt.

 

 

Ein gesunder Beckenboden ist die halbe Miete, wenn es darum geht, unangenehme Ärgernisse wie eine Inkontinenz oder Potenzprobleme zu vermeiden. Die Faustregel ist ganz einfach: Je besser es dem Beckenboden geht, desto besser geht es dem Mann.

Vor dem Training der Beckenbodenmuskulatur steht zunächst einmal die bewusste Wahrnehmung. Mit ein paar einfachen Tricks ist das Wahrnehmen des Beckenbodens spielend einfach. Denn egal wo du bist: Dein Beckenboden begleitet dich.

 

Nuts to he Guts – Aktives Beckenbodentraining für Männer

 

„Nuts to the Guts“ ist eine aus dem Englischen übernommene Eselsbrücke. Das Wort „Guts“ steht dabei für „Eingeweide“ und das Wort „Nuts“, nun ja, steht für deine, sagen wir, Familienplanung. Wenn du nämlich einfach einmal versuchst, deine Hoden in Richtung Eingeweide zu ziehen (wir wissen, wie seltsam das klingt), nimmst du deinen Beckenboden ganz automatisch bewusst wahr.

Das kannst du ruhig ein paar Mal am Stück machen: „Nuts“ anziehen, lockerlassen und von vorn. So werden du und dein Beckenboden ganz schnell zu einem eingespielten Team. Und du kannst das wirklich überall machen.

Die Gelegenheiten lauern sprichwörtlich hinter jeder Ecke: Fahrt im Bus? Nuts to the Guts! E-Mails checken auf der Arbeit? Nuts to he Guts! Zähneputzen? Nuts to the Guts! Das Telefonat mit den Schwiegereltern? Nuts to the Guts! Werbepause im Fernsehen? Nuts to the Guts! Es gibt so viele Anlässe – such dir deinen raus und lerne deinen Beckenboden endlich so gut kennen, wie ihr es verdient. Alle beide.

 

Die Penis-Spitze nach innen ziehen – so klappt es mit der Wahrnehmung des Beckenbodens

 

Nächste Folge der Serie „Das klingt komisch“: Stell dir vor, du ziehst deine Penis-Spitze nach innen. Kannst du dir nicht vorstellen? Probiere es doch einfach mal kurz. Zack! Du hast deinen Beckenboden bewusst wahrgenommen. Weiter so! Vom Prinzip her unterscheidet sich diese Übung nicht von den anderen. Was den Gesichtsausdruck angeht auch nicht. Oder?

 

Den Beckenboden bewusst Wahrnehmen mit einem Tischtennisball

 

Hast du schon einmal versucht einen Tischtennisball mit den Pobacken aufzuheben? Nicht? Dann wird es jetzt aber langsam mal Zeit. Es ist ganz einfach: Leg den Ball auf den Boden, geh in die Hocke und versuch jetzt, ihn zwischen deine Pobacken zu nehmen und ihn dann aufzuheben, indem du dich langsam wieder aufrichtest. Und schon ist es passiert: Die Muskulatur, die du „da unten“ gerade anspannst und gleichzeitig bewusst wahrnimmst, das ist die deines Beckenbodens.

Das Beste ist: Du brauchst nicht einmal wirklich einen Ball, es reicht, wenn du ihn dir einfach vorstellst. Also keine Ausreden, jeder Mann hat einen ausgedachten Tischtennisball zuhause rumliegen. Oder einen Goldball, mit denen geht es nämlich genauso gut.

 

Den Hundeschwanz nach vorne ziehen – Beckenboden-Wahrnehmung für Männer

 

Stell dir vor, du hast einen langen Hundeschwanz am Steißbein. Sehr gut, durch die Vorstellung hast du jetzt schon einmal deine Gesichtsmuskeln wahrgenommen, die für das Grinsen verantwortlich sind. Aber wenn du deinen eben gerade dazu gedachten Hundeschwanz jetzt einmal versuchst, zwischen deinen Beinen nach vorne zu ziehen, gerne mit ein bisschen Kraft, dann nimmst du auf einmal auch deinen Beckenboden bewusst wahr. Natürlich darfst du dabei gerne weiter grinsen.

 

Der Schaufelbagger – effektive Methode zur Wahrnehmung des Beckenbodens

 

Was ist gelb und kann nicht schwimmen? Richtig, ein Bagger. Und was ist kein Bagger und kann doch schaufeln? Du! Setz dich dazu einfach auf deine Hände, die du am besten unter deine Pobacken legst. Deine Beine lässt du stabil am Boden stehen und mit dem Rest deines Körpers simulierst du jetzt den Arm und die Schaufel eines Baggers. Dazu machst du eine kleine Bewegung vornüber, dann greifst du mit deiner inneren Schaufel zu und fährst sie voll beladen wieder hoch. Wenn du erfolgreich gebaggert hast, hast du eben gerade aktiv deinen Beckenboden aufgespürt und wahrgenommen.

Dieser Beitrag wurde am 23.06.2021 von ACTICORE veröffentlicht.